Wandern im Wallis zwischen Zermatt und Chamonix im Urlaub 2004

 

 

 

 

 

Das Matterhorn vom Tufteren Höhenweg gesehen

 

    Wallis, Land der höchsten schneebedeckten Gipfel, der riesigen Gletscher, der steilen Flanken und der schluchtartigen Täler. Ist hier Raum zum Wandern? Ja, dieses Bergland ist vielseitig wie kein zweites in den Alpen, denn die meisten der steilwandigen Täler verfügen über ein so gesagtes zweites Stockwerk und haben über der Waldgrenze Weiden, sonnige Matten, über welche die uralten Wege ziehen, von Alphütte zu Alphütte, die oft an wundervollen Punkten erbaut wurden. Pfade, die nur für die Fußgänger, Mensch wie Tier, errichtet wurden, wo an das Rad noch nicht einmal gedacht wurde. Wege mit angenehmer Steigung, die auch kühn durch Schluchten führen oder extreme Steilhänge queren.   Verstreut über die Hänge stehen die Stadel (Heu) und Speicher (Frucht), oft Jahrhunderte alt und Sinnbild dieses immerwährenden Kampfes um Nahrung. Auf sechs Steinplatten bewehrten, hölzernen Stelzen stehen die Speicher, um ungebetenen Nagern den Diebstahl zu vereiteln. Rätselhaft oft, wie diese Bauwerke die Zeiten überdauern, Schnee und Stürmen trotzen. Im Wallis stehen über die Hälfte aller alpinen Viertausender. Bergsteiger aus aller Welt sind hier vor allem im Sommer unterwegs, steigen von hoch liegenden Hütten auf die Gipfel, und zu allen diesen Unterkünften führen gute, oft steile Wege durch glanzvolle Landschaft, deshalb haben wir einige dieser Wege beschrieben. Lassen sie sich von uns auf unseren Wanderungen von den Worten und Bildern beim lesen entführen.