Wanderberichte in der Toskana und Tourenvorschläge  

         

 

Dem Klischee der Gartenlandschaft sanfte Hügel mit Weinstöcken, Olivenbäumen und Zypressen entspricht hier nur das Gebiet zwischen Pisa und Florenz. Herbschön und den Voralpen Osterreichs und Bayerns nicht unähnlich. der Norden der Provinzen Florenz und Arezzo: Ihre bis zu 1600 m hohen Bergrücken tragen die größten und schönsten Wälder Mittelitaliens. Westlich davon, im Bergland von Pistoia, steigen die Gipfelhöhen gegen 1900 m an. Geradezu alpin präsentieren sich die Garfagnana, das »Hinterland« von Lucca, und die Lunigiana, der touristisch kaum bekannte Nordwestzipfel der Toskana. Die Sandsteinkämme des Apennin erinnern nicht zuletzt we­gen ihrer vielen Schluchten und Seen  an die östlichen Zentralalpen, wäh­rend die Apuanischen Alpen auch in den Dolomiten stehen könnten. An klaren Tagen sieht man von ihren schroffen Kalk- und Marmorzacken zur nahen Küste zwischen Carrara und Viareggio: Die Apuanische Riviera und die Versilia bieten Badevergnügen und Hochgebirgserlebnis in einem; nur wenige Kilometer vom Meer entfernt glänzen die Marmorbrüche wie Schnee in der Sonne. Noch ein Typ: Wenn man in der Toskana ist sollte man nach  La Spezia fahren und die Cinque Terre in Ligurrien erwandern, es lohnt sich.