Wanderung durch den Rosengarten

Der Aufstieg von der Gardeccia-Hütte zum Santner-Pass

 Es war unsere erste Hüttentour mit Hund. Geht dies gut, schafft Tonga die die Touren die wir geplant hatten und wie verhält Tonga sich auf den Hütten? Mit diesen Gedanken im Kopf, warteten wir auf dem Parkplatz in Pozza di Fassa um mit dem Alpentaxi zur Gardeccia  Hütte zu fahren. Wir waren überrascht, was man seinem Hund alles abverlangen kann und mit welcher Freude er mit machte. Unsere Stimmung stieg. Nun zur Tour. Wir hatten uns für die erste Nacht in der Gartel Hütte angemeldet und die nächsten zwei Nächte auf der Vajolet  Hütte. Wir mussten so planen, denn  nicht jeder Hüttenwirt erlaubt es, dass ein Hund auf der Hütte schläft.

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Die Gardeccia Hütte liegt auf 1949 m Höhe. Schnell nahmen wir unsere Rucksäcke, um aus dem Rummel zu entfliehen,  bald bemerkten wir die vielen Tagesgäste, die zur oder von der Violet - Hütte unterwegs waren. Aber was soll es, wir mussten damit rechnen, auch andere wollten diese imposante Gebirgskulisse genießen. Nach ca. 1 Std. waren wir auf der Vajolet Hütte 2243 m. Vor der Hütte herrschte eine Situation wie in einer Gartenwirtschaft. Nach einer kurzen Trinkpause setzten wir uns in Richtung Gartel Hütte und Santnerpass ab.

Nun geht der Steig über Schutt in Kehren hinauf in die Gartelschlucht. Über Felsstufen geht es in leichter genussvoller Kletterei aufwärts, in das von bizarren Felsgipfeln umrahmte Gartel.

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Nach ca. 1,5 Std. waren wir an der Gartel Hütte mit ihrem kleinen See 2621 m. Schnell belegten wir unsere Betten, um dann über den Laurins Pass unter der Laurins Wand zum nahen Santner Pass zu steigen, 2734 m. Hier erwartete uns ein Rundumblick, wie er schöner nicht sein kann. Wie auf einen Balkon genossen wir den Blick in das Fassa Tal, die Vajolettürme , die Rosengartenspitze und den Kesselkogel. Zurück sahen wir, 100 m tiefer, unsere Hütte mit ihrem kleinem See. Um unsere Köpfe flogen und segelten die Bergdohlen. Wir genossen den Augenblick, um ihn nur zum Fotografieren zu unterbrechen. Sich von diesen Moment zu trennen war nicht leicht, aber um 18 Uhr war Essenszeit und so stiegen wir in 20 Minuten zur Hütte ab. Nach dem Essen, es war ein sonniger Tag gewesen, gingen wir zum nahe gelegenen Laurins Pass, um den Sonnenuntergang zu genießen. Dazu sollte man nichts sagen sondern die Bilder sprechen lassen. Es war ein gelungener Toure