Wanderung m Villnößtal zur Schlüterhütte - Kreuz Joch - Sass Rigais

Eins der letzten Täler in den Dolomiten, dass noch nicht zum Teufel komm  raus  vom Tourismus erschlossen ist , ist das Seilbahnfreies Villnößtal .  Am Eingang in Klausen  führt eine schmale Straße durch eine wildromantische Schlucht, nur der Villnößbach und die Fahrstraße  finden hier ihren Weg. Rechts und links steile Felsen, die kaum einen Sonnenstrahl durchlassen. Erst nach  3 km weitet sich das Tal und vor uns liegt eine Bergbauernlandschaft wie auf Postkarten. Wir fahren bis zum Talende zum Zanseralm Parkplatz. Von und bis hier fährt mehrmals am Tag ein Bus. Hier beginnt unsere Wanderung.  Vom Parkplatz 1689 m geht unser Weg am Hotel Sas  Rigais vorbei,  mit dem WZ. 32 durch das Tschantschenonbachtal, bis wir an eine Wegkreuzung gelangen. 

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Unser Wanderzeichen führt hier nach links leicht bergauf zu den Gampenwiesen . Vor uns breitet sich ein Talkessel aus. Ab hier geht ein Steig zur Gampenalm auf 2062 m (Jausenstation sehr gut). Nun geht unser Steig steil hinauf zur sichtbaren Schlüterhütte auf 2301 m, 2 bis 2, 5 Std. Die Hütte liegt direkt am Dolomiten-Höhenweg . Mit dem WZ.3 geht es nun weiter zum Kreuzkofeljoch auf 2340 m hinauf. Jetzt rechts steil zum Bronsoijoch, 2399 m . Der Steig führt unterhalb des Sobutsch steil querend zur Medalges Alpe und nun leicht hinauf zum Kreuzjoch 2293 m. Bei unserem Tour hatten wir zwar schlechtes Wetter aber auch dies Wetter ließ uns erahnen, wie unberührt, wild aber auch romantisch dieser Naturpark Puez - Geisler ist. Die Täler rechts und links von uns mit ihrer Hektik waren weit weg. Nur die Nebelschleier schwebten um die Felswände, Ruhe und Zufriedenheit erfüllten uns. Wir ließen den Moment auf uns einwirken und machten uns an den Abstieg, der Steig ging hinab bis wir zur Tschantschenor Alpe (privat) kamen, am Bach entlang bummelten wir bis zum Hotel Sas Rigais um vor der Rückfahrt nach Seis noch ein Eis zu schlecken. Zufrieden genossen wir den Abend in unserer Ferienwohnung.